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Motivation im Praktikum

Betreuer im Unternehmen (Meister, Abteilungsleiter etc.) sind immer bestrebt einen guten Eindruck vom Beruf zu vermitteln. Sie sind in aller Regel entsprechend qualifiziert für diese Aufgabe! Dennoch: Je kürzer das Praktikum (z. B. 1 oder 2 Wochen), desto schwieriger gestaltet sich diese Aufgabe auch für den Ausbilder/in. Schließlich möchte er sich um seine tägliche Arbeit kümmern und gleichzeitig einem neugierigen Praktikanten/in in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel vom Beruf zeigen.

Experten legen Praktikanten deshalb nahe, selber aktiv zu werden. Wenn ein Praktikant nicht ausgelastet ist, sollte er selbst fragen, wo er helfen oder anderen zuschauen kann... - statt so lange zu warten, bis er von anderen angesprochen wird. Praktikanten sollten sich in dieser Zeit als ein 100-prozentiges Mitglied des Unternehmens zu verstehen und auch bereit sein, mal Überstunden zu machen, um interessante Aufgaben zu erledigen. Praktikanten sind »Befehlsempfänger«, weil sie etwas lernen möchten. Sie müssen bereit sein, sich korrigieren und etwas zu lassen.

Tipp für Praktikanten: Einfach für jeden Praktikumstag eine Frage vorbereiten. Am Abend vorher nochmal über das Praktikumsziel, nämlich viel über den angestrebten Beruf zu erfahren, nachdenken und eine fachlich interessante Frage notieren. Den/die Ausbilder/in bitten, sich diesen Fragen täglich 5 Minuten zu widmen.


 

 

 

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